Erklärung zur Barrierefreiheit

nach § 12b Niedersächsisches Behindertengleichstellungsgesetz (NBGG) und Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung 2.0 (BITV 2.0)

1. Geltungsbereich

Die Stadt Osnabrück ist als Trägerin des Projekts „DigiKI Osnabrück – Digitalisierung & Künstliche Intelligenz an Grundschulen" bemüht, ihre Webseite im Einklang mit den Bestimmungen des § 12b Niedersächsisches Behindertengleichstellungsgesetz (NBGG) und der Barrierefreien-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) – Umsetzung der EU-Richtlinie 2016/2102 – barrierefrei zugänglich zu machen.

Diese Erklärung gilt für die Website www.digiki-os.de sowie alle darunter erreichbaren Unterseiten.

2. Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Die Website ist aufgrund der nachfolgend aufgeführten Unvereinbarkeiten teilweise vereinbar mit den Anforderungen der BITV 2.0 bzw. den Erfolgskriterien der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1 auf Konformitätsstufe AA.

Es werden kontinuierlich Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit durchgeführt.

3. Nicht barrierefreie Inhalte

a) Noch nicht vollständig barrierefrei

  • Eine umfassende externe Prüfung der Webseite nach dem BITV-Prüfverfahren durch eine anerkannte Prüfstelle ist derzeit noch nicht erfolgt; sie ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Bis dahin stützen wir uns auf interne Selbstbewertungen mittels automatisierter Prüfwerkzeuge und manueller Stichproben.
  • Nutzer-generierte Inhalte aus der Best-Practice-Datenbank (von Lehrkräften eingereichte Unterrichtsbeispiele) werden redaktionell geprüft, können aber im Einzelfall Texte ohne Absatz-Sprachauszeichnung für anderssprachige Zitate oder Abbildungen ohne ausführliche Alternativtexte enthalten. Auf Anfrage liefern wir barrierefreie Alternativen.

b) Inhalte, die nicht in den Anwendungsbereich fallen

  • Eingebettete Drittanbieter-Inhalte: Verlinkte Microsoft-Teams-Konferenzen für Informationsveranstaltungen werden auf Microsoft-Servern bereitgestellt. Ihre Barrierefreiheit liegt außerhalb unseres Einflussbereichs und unterliegt der Barrierefreiheitserklärung von Microsoft.
  • Die Registrierungs- und Login-Formulare für den Best-Practice-Bereich nutzen den Authentifizierungs-Dienst Supabase Auth. Die dort versendeten E-Mails folgen unseren angepassten HTML-Templates und sind bemüht, barrierefrei zu sein.
  • Archivierte, zeitlich abgeschlossene Informationen (z. B. vergangene Veranstaltungstermine) unterliegen nach BITV 2.0 ggf. dem Bestandsschutz und werden nicht rückwirkend angepasst.

4. Umgesetzte Maßnahmen zur Barrierefreiheit

Folgende technische und gestalterische Maßnahmen unterstützen die Barrierefreiheit dieser Website:

  • Semantisches HTML5 mit klarer Gliederung durch Landmarken (header, nav, main, footer)
  • Skip-Link zum direkten Sprung zum Hauptinhalt bei Tastaturbedienung
  • Durchgängig sichtbare Fokus-Indikatoren (3 px farblich abgehobene Umrandung) für alle interaktiven Elemente
  • Respektierung der Benutzer-Einstellung prefers-reduced-motion – Animationen werden deaktiviert, wenn im Betriebssystem „Bewegung reduzieren" aktiviert ist
  • Alle Formulare mit label-Zuordnung, autocomplete für gängige Felder (E-Mail, Passwort, Name, Telefon) und Fehlermeldungen mit role="alert"
  • Modale Dialoge mit Fokus-Trapping, role="dialog", ESC-Taste zum Schließen und Rückführung des Fokus zum Auslöser
  • ARIA-Live-Regionen für dynamische Statusänderungen nach Formular-Übermittlung
  • Navigation mit aria-current="page" zur Kennzeichnung der aktuellen Seite
  • Farbkontraste entsprechend WCAG 2.1 AA (Verhältnis mindestens 4,5:1 für Fließtext, 3:1 für große Schrift)
  • Responsives Layout, das bis zu 200 % Zoom ohne Informationsverlust skaliert
  • Aussagekräftige Alt-Texte für inhaltstragende Bilder; dekorative Bilder mit aria-hidden
  • Seitenweites lang="de"-Attribut sowie gezielte lang="en"-Auszeichnung englischer Mehrwort-Lehnwörter (z. B. „Best Practice") für korrekte Aussprache durch Screenreader. Einzelwort-Lehnwörter wie „Tool" oder „Login" gelten laut WCAG 3.1.2 Understanding als deutsches Vokabular und bleiben bewusst unmarkiert.

5. Erstellung dieser Erklärung

Diese Erklärung wurde am 22. April 2026 erstellt und zuletzt am 22. April 2026 überprüft.

Die Erklärung basiert auf einer Selbstbewertung mittels automatisierter Werkzeuge (Google Lighthouse Accessibility, accessibilitychecker.org, Browser-DevTools Accessibility Tree) sowie manuellen Stichproben für Tastaturbedienung und Screenreader-Ausgabe. Eine formale Prüfung durch eine externe Stelle ist für 2026 geplant.

6. Feedback und Kontaktangaben

Sind Ihnen Mängel beim barrierefreien Zugang zu Inhalten dieser Website aufgefallen? Benötigen Sie Informationen in einem barrierefreien Format? Wir freuen uns über Rückmeldungen und nehmen Ihr Anliegen ernst. Bitte wenden Sie sich an:

Kai Krafft

Bildungskoordinator im Fachbereich 40-3 Bildung

Stadt Osnabrück

Bierstraße 20, 49074 Osnabrück

E-Mail: krafft@osnabrueck.de

Wir bemühen uns, gemeldete Barrieren zeitnah zu beheben. Bitte geben Sie in Ihrer Nachricht möglichst die konkrete Seite oder Funktion an, bei der die Barriere aufgetreten ist, sowie nach Möglichkeit die von Ihnen genutzte Unterstützungstechnologie (z. B. Screenreader, Vergrößerungssoftware).

7. Schlichtungsverfahren

Wenn auch nach Ihrem Feedback an die oben genannten Kontaktpersonen keine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde, können Sie sich nach § 12c NBGG an die Schlichtungsstelle beim Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen wenden. Die Schlichtungsstelle hat die Aufgabe, bei Konflikten zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen des Landes eine gütliche Einigung herbeizuführen. Das Schlichtungsverfahren ist kostenlos.

Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen – Schlichtungsstelle

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit,

Gesundheit und Gleichstellung

Hannah-Arendt-Platz 2

30159 Hannover

Telefon: 0511 120-4006

E-Mail: behindertenbeauftragte@ms.niedersachsen.de

Web: www.behindertenbeauftragte.niedersachsen.de